Reaktivierung der Balkantrasse unter Berücksichtigung des gut ausgebauten Radwegenetzes

Projektbeschreibung

Bei der sogenannten Balkantrasse zwischen Remscheid-Lennep und Leverkusen-Opladen handelt es sich um eine stillgelegte Bahntrasse, die vor mehr als 10 Jahren in einen beliebten Radweg umgewandelt wurde. Nun gibt es die Überlegung, die Balkantrasse als Schienentrasse zu reaktivieren. Um hierbei den aktuellen durchgängigen Radweg als einen wichtigen Abschnitt des touristischen Radwegeverbundes der Panoramaradwege und Bestandteil des Radwegenetzes für Pendler zu erhalten, ist die Realisierung einer Kombitrasse angedacht. Der Rheinisch-Bergische Kreis plant mit den benachbarten ÖPNV Aufgabenträgern Remscheid und Leverkusen eine Studie zur Machbarkeit.

Die geplante Koexistenz von Fuß-, Rad- und Schienenverkehr auf einer Kombitrasse und der Einsatz einer Regio- oder Zweisystem-Stadtbahn, die an das Eisenbahnnetz angebunden werden kann, unterstreichen den Modellcharakter des Mobilitätsprojektes. Ziel ist es, gebietsübergreifend die Erreichbarkeit zu erhöhen, den Verkehrsaufwand zu senken, weniger Energie zu verbrauchen, bessere Umweltqualität und ein neues Verkehrsangebot im bislang schienenfernen Raum zu schaffen.

 

Projektträger*innen
Rheinisch-Bergischer Kreis, Stadt Remscheid, Stadt Leverkusen, Zweckverband go.Rheinland

Kooperationspartner*innen
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)

Kommune(n)
Anrainerkommunen Balkantrasse

Kreisfreie Stadt/Kreis
Rheinisch-Bergischer Kreis; Städte Leverkusen und Remscheid

weitere Informationen
www.rbk-mobil.de

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