Projekta

Die innerregionale Kommunikationsoffensive des Region Köln/Bonn e.V. im Rahmen des Agglomerationsprogramms. Projekte vor Ort, Termine auf einen Blick und alles weitere Wissenswerte rund um und in der Region Köln/Bonn.

Aktuelles

SWK GmbH

Lagebild Zukunft – Perspektiven für die Industrieregion Köln/Bonn

Es kamen 200 Vertreter*innen aus Industrieunternehmen, Forschung und Verwaltungsorganisationen zusammen, um gemeinsam die Perspektiven der…

Förderung zahlreicher Innenstadt-Projekte

Zahlreiche Kommunen in der Region Köln/Bonn erhalten Förderzusagen für Innenstadt-Projekte

Stärkung der kulturellen Identität des Bergische RheinLandes

Im Rahmen der Städtebauförderung werden Projekte im Bergischen RheinLand vorangebracht

Region Köln/Bonn e.V.

Kick-Off Projekt Regio.ID

Gemeinsam regionale Wirtschaftsdynamik gestalten: Projekt Regio.ID mit Kick-Off erfolgreich gestartet

Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn

Universität zu Köln ist Exzellenzuniversität

Universität zu Köln gewinnt weitere Förderung als Excellenzstandort im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder

Weiterentwicklung der Bonner Innenstadt gefördert

Umsetzung des Masterplans Innere Stadt Bonn 3.0 wird vorangetrieben

Stadt Elsdorf / must Städtebau GmbH

Stadtentwicklung in Elsdorf wird vorangetrieben

Die Stadt Elsdorf begegnet den Transformationsaufgaben und erhält dafür Mittel aus der Städtebauförderung

Region Köln/Bonn e.V., Maike Schuster

Gemeinsam handeln, schneller agieren, weiter denken

Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik zu Gast in der Region Köln/Bonn

Erklärfilm

Das Agglomerationsprogramm der Region Köln/Bonn in 4 Minuten

Innovation & Wissen im regionalen Gefüge

Innovationsstandorte in der Region Köln/Bonn und darüber hinaus werden sichtbar und verknüpfen sich regional

Kultur- und Naturstiftung Schloss Türnich, Kitty Günther

Projekt „Zukunftsforum Schloss Türnich“ erhält Landesförderung in Höhe von 26,9 Millionen Euro

Historisches Denkmal wird zum Zukunftsort im Rheinischen Revier

Luftbild von Metabolon in Lindlar
REGIONALE 2025 Agentur

Bergischer Erlebnistag 2026 und 50 Jahre BAV

Am Sonntag, 6. September erwartet die Besucher*innen von 11 bis 19 Uhr ein vielfältiges Programm auf dem Innovationsstandort :metabolon in Lindlar

Was? Wann? Wo?

Oktober
2026

Die Stadt Köln lädt am Hafentag dazu ein, sich aus erster Hand über die aktuellen Entwicklungen zu informieren und dabei zu erleben, wie ein neues Veedel wächst. Erfahren Sie, welche Flächen zuerst entwickelt werden, welche Wohnprojekte entstehen und wie Straßen, Plätze und Parks den Deutzer Hafen prägen werden. Touren über das Gelände und in die historische Auermühle, Gespräche mit Projektbeteiligten aus Planung und Wohnungsbau sowie Einblicke in Architektur und Städtebau geben Antworten zu vielfältigen Fragen. Drohnen- und Kreativworkshop ermöglichen es den Jüngsten, den Deutzer Hafen auf ihre ganz eigene Art zu entdecken. Das Projekt Deutzer Hafen ist ein Zukunftsprojekt im Agglomerationsprogramm.

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Seit zehn Jahren bringt die DigitalXchange Menschen aus Mittelstand, Forschung, Technologie und Bildung im Bergischen RheinLand zusammen. Die größte regionale Netzwerkveranstaltung rund um Digitalisierung und Innovation findet in diesem Jahr am 10. September 2026 statt. Zum Jubiläum dürfen sich Besucher*innen erneut auf ein vielfältiges Programm rund um Künstliche Intelligenz, Cyber Security, moderne Arbeitswelten, Nachhaltigkeit und digitale Transformation freuen. Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte, Unternehmen, Multiplikator*innen sowie an alle, die den digitalen Wandel aktiv mitgestalten möchten. Ausgerichtet wird die Digitalxchange vom Innovation Hub Bergisches RheinLand e.V., welcher als Zukunftsprojekt Teil des Agglomerationsprogramms ist.

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Auch dieses Jahr gibt es mit der Musikalischen Radtour Movimento ein echtes Kulturhighlight. Diesmal geht es am Tag des offenen Denkmals zwischen Brühl, Erftstadt, Kerpen und Hürth auf Rundkurs. Entlang von rund 38 Streckenkilometern präsentiert MOVIMENTO wieder hochkarätige Kurzkonzerte, außergewöhnliche Kleinkunst und Besichtigungen – über Programmzusammenstellung und Tempo können Sie selbst entscheiden.

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Der Arbeitskreis Natur & Landschaft besucht im Rahmen seiner Sitzung das Gelände der Landesgartenschau in Neuss und wird dabei von der Landesgartenschaugesellschaft sowie der Stadt Neuss empfangen. Im Fokus stehen das Konzept der LAGA sowie die Einbindung der Landesgartenschau in die Stadtentwicklung von Neuss.

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Der Innovationskongress NRW bringt am 8. Oktober 2026 in Düsseldorf Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und dem Innovationsökosystem des Landes zusammen. Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Start-ups, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Clustern, Netzwerken und Wirtschaftsförderungen erhalten die Gelegenheit, sich zu aktuellen Entwicklungen und Zukunftsthemen auszutauschen.

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Gemeinsam mit KI.NRW und dem Zukunftsprojekt AI Village (Hürth, Rhein-Erft-Kreis) lädt creative.nrw selbstständige und angestellte Kreativschaffende am Freitag, dem 16. Oktober 2026 herzlich zu einem halbtägigen Gruppenworkshop nach Hürth ein. Das Ziel: gemeinsam die Fähigkeiten von KI begreifen, eigene Lösungen entwerfen und den Weg zum Einsatz ebnen.

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Das Zukunftsprojekt ":bergische rohstoffschmiede" lädt in Kooperation mit Wirtschaftsförderung Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) und Wirtschaftsförderung Rhein-Sieg-Kreis herzlich zum ersten thematischen Workshop im Rahmen des regionalen Fachdialogs Kunststoff ein. In der Auftaktveranstaltung des Regionalen Fachdialogs Kunststoff im Juli 2026 haben sich bereits konkrete Fragestellungen und Ansatzpunkte für regionale Kooperationsprozesse in der Branche eröffnet. Diese sollen nun vertieft und konkretisiert werden.

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Das Forum Wissenschaft und Praxis am Campus Deutz der TH Köln (16:30 bis 19:30 Uhr) bietet Fachleuten, Entscheidungstragenden und Interessierten eine Austauschplattform und Vernetzungsmöglichkeit rund um aktuelle Fragestellungen und Lösungsansätze zu den Themen Raum, Ressourcen und Regionalentwicklung. Veranstaltet wird das Forum durch die TH Köln und den Oberbergischen Kreis, der Region Köln/Bonn e.V. agiert als Kooperationspartner. Anmeldungen sind bis zum 18.11.2026 unter nachfolgendem Link möglich.

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Das Regionalforum Klimaanpassung in der Eifel richtet sich an alle, die mit Klimaanpassung in Kommunen beschäftigt sind. Im Rahmen der Veranstaltung erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm. Neben Fachvorträgen und Workshops bietet ein „Markt der Möglichkeiten“ Einblicke in innovative Projekte und Praxisbeispiele aus der Region. Neben den Fachimpulsen wird es ausreichend Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und zum gegenseitigen Lernen geben. Ausrichter ist das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK). Der Region Köln/Bonn e.V. tritt als Kooperationspartner auf.

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Dort, wo früher Siedlungsabfall deponiert wurde, entstand im Rahmen der Regionale 2010 am Entsorgungszentrum Leppe mit dem Projekt :metabolon ein ungewöhnlicher Zukunftsstandort für Stoffumwandlung und Umwelttechnologie. Am 6. September 2026 von 11 bis 19 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher des Bergischen Erlebnistags ein vielfältiges Programm mit zahlreichen Informations- und Ausstellerständen, Mitmachaktionen für Kinder, Führungen über den Innovationsstandort :metabolon sowie einem bunten Bühnenprogramm mit regionalen Tanz- und Musikgruppen, das mit einem großen Open-Air-Konzert seinen Abschluss findet. Das Projekt :metabolon ist ein realisiertes Projekt im Agglomerationsprogramm und wird seit vielen Jahren fachlich begleitet. Mit dem Baustein "Bergische Rohstoffschmiede" ist es als Zukunftsprojekt akkreditiert.

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Am Sonntag, den 13. September 2026, lädt das Team des Projekts Zanders-Areal wieder auf das Gelände der ehemaligen Papierfabrik ein. Anlässlich des bundesweiten Tags des offenen Denkmals erhalten interessierte Bürgerinnen und Bürger von 11.00 bis 18.00 Uhr Einblicke in die Geschichte, Gegenwart und Zukunft dieses sich stetig wandelnden Schlüsselorts der Bergisch Gladbacher Stadtentwicklung. Die Konversion des Standorts ist als Zukunftsprojekt Teil des Agglomerationsprogramms und wird in der Projektqualifizierung eng begleitet.

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Der Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik ist das zentrale, bundesweite Forum für aktuelle Fragen der Stadtentwicklung und bringt Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Planung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Veranstaltet wird der Kongress vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gemeinsam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund. Erwartet werden ca. 1.200 Teilnehmende aus dem gesamten Bundesgebiet. Der Region Köln/Bonn e.V. und die Stadt Köln agieren in diesem Jahr gemeinsam als Kooperationspartner vor Ort. Der Kongress ist komplett ausgebucht, daher ist die Anmeldung nicht mehr möglich.

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Am 1. Oktober 2026 findet im AI Village (Zukunftsprojekt des Agglomerationsprogramms) zum zweiten Mal der AI Catalyst Summit statt. Die Veranstaltung richtet sich an Entscheider*innen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, die den Einsatz von Künstlicher Intelligenz aktiv mitgestalten möchten. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Einblicke, Erfahrungsberichte und konkrete Lösungsansätze. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.

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Energiegenossenschaften schaffen Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort und leisten damit einen entscheidenden Beitrag für die Energiewende. Die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Energiegenossenschaften verbindet bürgerliches Engagement mit regionaler Wertschöpfung und schafft somit einen Mehrwert auf beiden Seiten. Wir möchten Raum für den Austausch und die Vernetzung schaffen und laden auch in diesem Jahr wieder zu einer Regionalen Werkstatt zum Thema „Energiegenossenschaften und Kommunen – Chancen der Zusammenarbeit“ ein.

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Auf Initiative der Stadtwerke Köln und Arbeitgeber Köln – in Kooperation mit der Region Köln/Bonn und weiteren Partnern – bringen wir hochkarätige Akteure aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen. Vertreter bekannter „Leuchttürme“ und „Hidden Champions“ aus der Industrie der Region geben Einblicke in ihre Praxis. Gemeinsam wollen wir Perspektiven entwickeln, wie die Industrieregion Köln/Bonn ihre Stärken weiter ausbauen kann und wie dazu die Rahmenbedingungen gestaltet werden müssen.

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Im Rahmen der Circular Week wird eine Exkursion zum Standort des realisierten Projekts :metabolon angeboten. Der Titel lautet "Von der Deponie zum Innovationsstandort - Kreislaufwirtschaft an der Schnittstelle zwischen Forschung und Wissenstransfer". Forscher der TH Köln berichten an ihren Anlagen auf dem weitläufigen :metabolon-Gelände über die aktuellen Vorhaben und Ergebnisse in beispielsweise den Bereichen Pyrolyse, Wasserstoffgewinnung und ein besonderer Schwerpunkt, die Bauschuttaufbereitung zur Gewinnung sekundärer Baustoffe. Die Anmeldung ist unter folgendem Link möglich:

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Was sind gute Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen? Wie können Ausbildungsbetriebe und Auszubildende gemein­sam gute und nachhaltige Arbeitsbedingungen gestalten? Diese und weitere Fragen klärt das Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis gGmbH zusammen mit Unternehmen und Jugendlichen in ihrem Austauschforum „Gemeinsam stärker!“. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Zukunftsprojekts "Fit Green" statt, welches als Fachkräfteinitiative die Green Economy im Rheinischen Revier stärken will.

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Mit dem diesjährigen NRW.innovativ Summit am Kölner Standort des DLR, wird ein Zukunftsprojekt zum Impulsgeber für neue Märkte und Wertschöpfung in der Region Köln/Bonn und in ganz Nordrhein-Westfalen. Unter dem Titel „Space & Beyond - Vom DLR in die Wirtschaft“ werden Akteur*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen gebracht und Raum geschaffen für fachliche Impulse, Praxisbeispiele, Austausch und Vernetzung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch in Köln!

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Projekte vor Ort

Projekte

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Als dicht besiedelte Agglomeration befindet sich die Region Köln/Bonn in einer ständigen Entwicklungs- und Veränderungsdynamik. Der Flächendruck ist dabei nicht nur in den Ballungszentren der Rheinschiene hoch, sondern auch in den angrenzenden Städten und Räumen. Zudem setzt der Struktur- und demografische Wandel Flächen frei, deren zukunftsfähige Nachnutzung in der gesamten Region ebenso wie die nachhaltige Umbau bestehender Siedlungsbereiche eine zentrale Aufgabe darstellen. Die Region setzt daher auf eine konsequente und nachhaltige mehrfache Innenentwicklung, um Flächen möglichst effizient und multicodiert zu nutzen und dabei zugleich den negativen Auswirkungen weiterer Verdichtung zu begegnen. Auch neue Flächenentwicklungen sollen möglichst dicht und klimagerecht geplant werden. Des Weiteren verfolgt die Region die Stärkung von Zentren und deren regionale Arbeitsteilung im Hinblick auf die Daseinsvorsorge sowie eine vorrangige Siedlungsentwicklung an Mobilitäts- und Infrastrukturknotenpunkten.

Die vielfältigen Landschaften und Freiräume der Region Köln/Bonn mit samt ihrer Gewässersysteme leisten einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Region im Hinblick auf Attraktivität, Resilienz, Ressourcen, Versorgung und Klimawandelanpassung. Dementsprechend weist die Region Köln/Bonn eine lange Tradition im zukunftsweisenden Umgang mit ihren Landschaften und Freiräumen im regionalen Verbund auf. Äußere Faktoren wie der Klimawandel sowie die starke Veränderungsdynamik in der Agglomeration führen jedoch zunehmend zu Flächenkonkurrenzen und Umbauaufgaben mit direkter Auswirkung auf die Landschaft. Vor diesem Hintergrund geht die Region Köln/Bonn im Rahmen

der Strategie zur Freiraum- und Landschaftsentwicklungsdynamik der Region Köln/Bonn („Land.STRAT“) der Frage nach, wie sich die Transformationsdynamik und der Nutzungsdruck auf die Landschaft so steuern und gestalten lassen, dass Qualitäten und Funktionalitäten der Landschaften und Freiräume für die Region bewahrt und weiterentwickelt werden können.

Die Region Köln/Bonn ist nicht zuletzt durch die hohe Wirtschaftskraft ein besonders attraktiver Lebensraum. Damit die Region auch weiterhin eine hohe Anziehungskraft für Unternehmen und Fachkräfte ausüben kann, gilt es, den Standort zu sichern und weiterzuentwickeln. Insbesondere durch die Energie- und Ressourcenwende stehen die Unternehmen der Region komplexen Transformationsaufgaben gegenüber. Durch die gezielte Vernetzung der Wirtschaft mit den Hochschulen, Forschungseinrichtungen und

Innovationsknoten in der Region sollen die Unternehmen bei der Transformation und der nachhaltigen Gestaltung des Umbaus unterstützt und zugleich neue, zukunftsweisende Geschäftsfelder und Kooperationen entwickelt werden.

Eine zentrale Aufgabe der Region im Bereich Ressourcen ist es, diese nachhaltig und effizient zu nutzen. Dazu gehören ein flächen- und materialsparendes Bauen, eine ressourcenschonende Mobilität, der Schutz und die Weiterentwicklung der Landschaftsräume sowie die Stärkung regionaler Stoffkreisläufe in der Wirtschaft. Eine wichtige Querschnittsaufgabe ist dabei die Energiewende: Der Ausbau erneuerbarer Energien und eine effizientere Nutzung von Abwasser und Abwärme sind entscheidend, um Ressourcenverbrauch und Abhängigkeiten zu reduzieren und die Zukunftsfähigkeit der Region zu sichern.

Die Folgen des Klimawandels in Form von Hitzewellen, Dürreperioden, Starkregen- und Hochwasserereignissen sind längst spürbar und werden in Zukunft noch häufiger und intensiver auftreten. Daraus ergeben sich weitreichende Risiken für Mensch, Gesundheit, Städte, Quartiere, Wirtschaft, Versorgungssicherheit und Natur. Nicht zuletzt durch die Erarbeitung der Klimawandelvorsorgestrategie hat die Region Köln/Bonn ein klares Zielbild vor Augen: Siedlungsräume, Infrastrukturen, Kulturlandschaften und die (Land-)Wirtschaft sollen klimaresilient gestaltet sowie die Anpassungskapazitäten von Kommunen, Kreisen und Bevölkerung gestärkt werden. Dafür gilt es, Klimafolgen und Vulnerabilitäten frühzeitig zu erkennen, partizipative Anpassungsprozesse zu fördern und ein integriertes Risiko- und Krisenmanagement von der Prävention über die Bewältigung bis zum Wiederaufbau zu etablieren.

Die Region Köln/Bonn zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt an Kultur-, Natur- und Freizeitpotenzialen aus, die das urbane Leben ebenso prägen wie den eher ländlich geprägten Raum. Das macht aus der Region einen Raum mit besonders hoher Lebensqualität. Diese Qualitäten sollen in Zukunft gesichert werden. Neben der Stärkung des Kuturstandorts und des kulturellen Erbes sind auch die Landschaftsräume von zentraler Bedeutung. Sie sollen als prägende Qualität der Region gesichert werden und erlebbar sein. Durch interkommunale Zusammenarbeit lassen sich Synergien nutzen sowie Angebote und Infrastrukturen zukunftsfähig und finanzierbar weiterentwickeln. Dabei gilt es, Verbindungen zwischen Orten und Themen zu schaffen und eine nachhaltige Balance zwischen Erholung, kultureller Nutzung,Naturschutz und Bewirtschaftungsansprüchen zu sichern.

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